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IT-Beratung · Rostock & remote

IT-Beratung von jemandem,
der es selbst betreibt.

Schwerpunkt Cloud, Container, CI/CD und Monitoring – aus der Entwicklerperspektive. Kein Systemhaus: keine Arbeitsplatzbetreuung, kein Vor-Ort-Support, keine Telefonanlagen.

Ich berate nicht über Infrastruktur, die ich nur aus Folien kenne. Meine gesamte eigene Systemlandschaft betreibe ich selbst – vom Container-Host über das eigene Git und den Objektspeicher bis zum Monitoring. Was ich Ihnen empfehle, läuft bei mir im Alltag.

Auf einen Blick

  • Docker, Kubernetes, GitLab CI/CD, Linux, Nginx, Grafana
  • Cloud gegen Eigenbetrieb durchgerechnet statt geglaubt
  • Erfahrung aus Microservice-Betrieb auf Kubernetes
  • Sitz in Stäbelow bei Rostock, Umsetzung remote
Schwerpunkte

Woran ich tatsächlich arbeite

Vier Felder rund um Betrieb und Auslieferung von Anwendungen.

Container & Orchestrierung

Anwendungen in Docker-Container bringen und auf Kubernetes betreiben – inklusive der unbequemen Fragen nach Zustand, Speicher und Wiederanlauf, die in Demos gern übersprungen werden.

CI/CD und Deployment

Automatisierte Build- und Deployment-Ketten mit GitLab CI/CD, damit ein Release ein Knopfdruck ist und kein Abend. Inklusive Rückweg, wenn ein Release schiefgeht.

Cloud oder eigener Betrieb

Die Entscheidung zwischen AWS, Azure, Google Cloud und eigenem Server ist eine Rechenaufgabe, keine Glaubensfrage. Ich rechne sie mit Ihnen durch – einschließlich der Kosten, die erst im zweiten Jahr sichtbar werden.

Monitoring und Betriebssicherheit

Erst wenn Sie sehen, was Ihre Systeme tun, können Sie sie verbessern. Metriken, Logs und Alarme mit Grafana, damit Störungen auffallen, bevor der erste Anruf kommt.

Kostenoptimierung

Wo IT-Kosten üblicherweise versickern

Vier Hebel, die in fast jeder gewachsenen Umgebung auftauchen.

Hebel Was man typischerweise findet Vorgehen
Ungenutzte Kapazität Server und Dienste laufen rund um die Uhr für eine Last, die es nur werktags gibt Verbrauch messen, Dimensionierung anpassen, Abschaltzeiten einführen
Lizenzen pro Nutzer Werkzeuge, die pro Kopf abgerechnet werden, obwohl nur ein Teil sie braucht Nutzung prüfen, wo sinnvoll auf selbst betriebene Alternativen wechseln
Datenübertragung Ausgehender Datenverkehr bei Cloud-Anbietern, der in keiner Kalkulation stand Datenflüsse sichtbar machen, Ablage und Auslieferung neu schneiden
Doppelte Systeme Über Jahre gewachsene Werkzeuge, die dasselbe tun, aus verschiedenen Abteilungen Bestand aufnehmen, zusammenführen, Altlasten geordnet abschalten

Die Reihenfolge ist wichtig: erst messen, dann entscheiden. Wer ohne Zahlen kürzt, trifft meist das Falsche und merkt es beim nächsten Lastspitzen-Tag. In der Praxis reicht oft schon eine Woche Verbrauchsmessung, um zu sehen, wo das Geld tatsächlich hingeht – und die Antwort weicht regelmäßig von der Vermutung ab, die vorher im Raum stand.

Grundsatzentscheidung

Cloud oder eigener Betrieb – woran es wirklich hängt

Diese Frage wird oft als Glaubensfrage geführt, ist aber eine Rechenaufgabe mit fünf Eingangsgrößen. Keine davon heißt „modern".

Kriterium Spricht für Cloud Spricht für Eigenbetrieb
Lastverlauf Stark schwankend, saisonale Spitzen, unklares Wachstum Gleichmäßig und vorhersehbar über das Jahr
Datenmenge Klein bis mittel, wenig ausgehender Verkehr Große Bestände oder viel Auslieferung nach außen
Personal Niemand im Haus will oder kann Systeme betreiben Es gibt eine Person, die Verantwortung übernimmt
Datenschutzanforderung Standardanforderungen, EU-Region genügt Daten dürfen das Haus nicht verlassen
Zeithorizont Schneller Start wichtiger als die Kosten in Jahr drei Langfristiger Betrieb, Amortisation der Hardware realistisch

In der Praxis entscheidet die dritte Zeile am häufigsten. Eigener Betrieb ist selten an der Technik gescheitert, sondern daran, dass nach zwei Jahren niemand mehr zuständig war. Wo diese Rolle nicht besetzt ist, ist die Cloud trotz höherer laufender Kosten die ehrlichere Wahl – und das sage ich auch dann, wenn ich den Betrieb selbst übernehmen könnte.

Hintergrund

Betrieb aus der Entwicklerperspektive

Als technischer Teamleiter eines siebenköpfigen Teams habe ich zwei Jahre lang ein KI-Assistenzsystem verantwortet, das als Microservice-Landschaft auf Kubernetes lief – mit Docker, GitLab CI/CD, Grafana und einem On-Premises-Betrieb, weil die Daten das Haus nicht verlassen durften. Das System wurde bis in die Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern ausgerollt.

Meine eigene Systemlandschaft betreibe ich vollständig selbst: Container-Hosts, ein eigenes Git, ein S3-kompatibler Objektspeicher, eine selbst gehostete Netzwerksteuerung statt des entsprechenden Cloud-Dienstes, dazu Monitoring und automatisierte Bereitstellung per Ansible. Das ist kein Selbstzweck, sondern der Grund, warum ich die Rechnung Cloud gegen Eigenbetrieb aus der Praxis kenne und nicht aus einer Anbieterbroschüre.

Der Blickwinkel unterscheidet sich vom klassischen Systemhaus: Ich komme von der Anwendung her. Mich interessiert weniger, welche Hardware im Schrank steht, als warum ein Deployment zwanzig Minuten dauert, wo die Latenz herkommt und was passiert, wenn ein Dienst ausfällt.

Das führt in der Praxis zu anderen Empfehlungen. Ein Systemhaus löst ein Performance-Problem tendenziell mit mehr Maschine, weil das der Hebel ist, den es in der Hand hat. Aus der Entwicklerperspektive stellt sich zuerst die Frage, ob eine ungünstige Datenbankabfrage oder ein fehlender Zwischenspeicher die Ursache ist – dann kostet die Lösung nichts außer Arbeitszeit und wirkt dauerhaft, statt die Rechnung jeden Monat zu erhöhen. Beide Wege haben ihre Berechtigung. Sie sollten nur wissen, welchen Sie gerade eingekauft haben.

Ehrlich gesagt

Wofür Sie ein Systemhaus brauchen, nicht mich

  • Arbeitsplatzbetreuung und Vor-Ort-Support. Rechner einrichten, Drucker anbinden, Netzwerkdosen ziehen, Telefonanlage: Dafür gibt es in Rostock gute Systemhäuser, und die machen das besser als ich.
  • Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft mit garantierter Reaktionszeit. Als Einzelunternehmer kann ich keine 24/7-Verfügbarkeit zusagen. Wo Ihr Betrieb das braucht, gehört ein Dienstleister mit Schichtbetrieb davor.
  • Hardwarebeschaffung und Lizenzhandel. Ich verkaufe keine Geräte und keine Lizenzen und verdiene an keiner Empfehlung mit. Das ist ein Nachteil bei der Beschaffung – und ein Vorteil, wenn Sie eine unabhängige Einschätzung wollen.
  • Sie wollen nur eine Bestätigung. Wenn die Entscheidung für eine Plattform intern schon gefallen ist und ein Gutachten sie absegnen soll, bin ich der falsche Ansprechpartner. Ich rechne ergebnisoffen und sage auch, wenn die Rechnung anders ausgeht.
Häufige Fragen

Fragen zu Betrieb und Infrastruktur

Sind Sie ein IT-Systemhaus?

Nein, und das ist der wichtigste Unterschied auf dieser Seite. Ich betreue keine Arbeitsplätze, keine Drucker, keine Telefonanlagen und mache keinen Vor-Ort-Support. Wenn Sie das brauchen, sind die klassischen Systemhäuser in Rostock die richtige Adresse. Ich komme aus der Softwareentwicklung und arbeite an dem, worauf Ihre Anwendungen laufen.

Lohnt sich Cloud oder eigener Server?

Das lässt sich ausrechnen, und die Antwort fällt öfter zugunsten des eigenen Betriebs aus, als der Markt suggeriert. Cloud lohnt sich bei stark schwankender Last, schnellem Wachstum und wenn niemand im Haus Systeme betreiben will. Eigener Betrieb lohnt sich bei gleichmäßiger Last und großen Datenmengen. Ich betreibe meine gesamte eigene Infrastruktur selbst – die Rechnung dahinter kenne ich aus der Praxis, nicht aus einem Whitepaper.

Wo liegen die üblichen Kostentreiber?

Vier Punkte tauchen fast immer auf: dauerhaft laufende Kapazität für eine Last, die nur werktags anfällt; Lizenzen pro Kopf für Werkzeuge, die ein Teil der Belegschaft nie öffnet; ausgehender Datenverkehr bei Cloud-Anbietern, der in keiner ursprünglichen Kalkulation stand; und über Jahre parallel gewachsene Systeme, die dasselbe tun. Der erste Schritt ist immer messen, nicht kürzen.

Wir haben kein eigenes IT-Team. Geht das trotzdem?

Ja, mit einer Bedingung: Es muss eine Person bei Ihnen geben, die Entscheidungen treffen darf und im Störungsfall erreichbar ist. Betrieb lässt sich weitgehend automatisieren, aber die Verantwortung dafür lässt sich nicht auslagern. Wo diese Rolle fehlt, sage ich das offen, statt ein System zu bauen, das später niemandem gehört.

Arbeiten Sie vor Ort in Rostock?

Für Gespräche, Bestandsaufnahmen und Workshops ja – mein Sitz ist in Stäbelow bei Rostock, im Umkreis bin ich persönlich erreichbar. Die eigentliche Arbeit an Infrastruktur und Deployment läuft ohnehin remote, das ist bei dieser Art von Aufgaben der Normalfall.

Können Sie bestehende Systeme übernehmen?

In der Regel ja. Der ehrliche Hinweis dazu: Bei gewachsenen Systemen ohne Dokumentation ist der erste Schritt eine Bestandsaufnahme, und die kostet Zeit, bevor irgendetwas besser wird. Wer diesen Schritt überspringt, baut auf Annahmen – das rächt sich beim ersten Ausfall.

Brauchen wir wirklich Kubernetes?

Meistens nicht, und ich sage das als jemand, der es täglich betreibt. Kubernetes lohnt sich, wenn Sie viele Dienste haben, die unabhängig voneinander ausgerollt und skaliert werden müssen, und wenn jemand da ist, der die Plattform pflegt. Für drei Anwendungen auf einem Server ist es die deutlich aufwendigere Lösung: Sie tauschen ein überschaubares Problem gegen eine Plattform ein, die selbst Betreuung braucht. Docker allein mit einer sauberen Deployment-Kette bringt in dieser Größe fast denselben Nutzen bei einem Bruchteil des Aufwands.

Wie läuft so ein Auftrag typischerweise ab?

Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme: Was läuft wo, wie wird ausgeliefert, was kostet es, und wo tut es weh. Daraus entsteht eine Einschätzung mit priorisierten Maßnahmen – oft ist die erste davon schlicht, überhaupt Messwerte zu bekommen. Danach entscheiden Sie, was umgesetzt wird und ob ich das übernehme oder Ihr Team. Ich halte diesen ersten Schritt bewusst klein, damit Sie nach überschaubarer Zeit etwas Belastbares in der Hand haben statt eines Konzeptpapiers.

Schildern Sie mir Ihre Umgebung

Ob Deployment, Cloud-Kosten oder ein Betrieb, der niemandem so richtig gehört: In einem kostenlosen Erstgespräch ordne ich ein, wo der größte Hebel liegt – und ob ich dafür der Richtige bin.

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